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BYD setzt Zeichen für die Energiewende

Aktuelle Neuigkeiten von der Intersolar 2022

Auf der Intersolar 2022 stellte BYD ihren neuen Gewerbespeicher MAX LITE vor und setzte damit ein Zeichen für die Energiewende. Gerade im Commercial Segment sind die Investitionen in Erneuerbare Energien enorm, um möglichst CO2 neutral zu wirtschaften. Als einer der weltweit größten Produzenten von Speicherzellen ist BYD daher Signalgeber und Vorreiter zugleich in der Photovoltaik Branche, wenn es um Energiespeicher geht.

Beeindruckende 250.000 ausgelieferte PV-Speichersysteme seit dem Produktlaunch der ersten Battery Box in 2015. Außerdem belegte BYD in Kombination mit den führenden Wechselrichterherstellern bei der Stromspeicher Inspektion 2022 wieder Top-Platzierungen und gehörte zu den Testsiegern. Mehr über Wechselrichter und Speicher im Set bei Krannich gibt es in dieser Ausgabe des PV-Talk: zum Video.

Quelle: HTW Berlin

Um der steigenden Nachfrage gerecht werden zu können hat BYD auf der Intersolar außerdem ein neues Hochvoltsystem angekündigt – die BYD HVC (HV Compact). Denn BYD, wie gesagt einer der größten und wichtigsten Lieferanten für Speichersysteme, hat nach offiziellen Zahlen vor allein im Jahr 2022 noch einmal genauso viele PV-Speicher auszuliefern wie in Summe seit 2015. Also will die Zahl der Systeme weltweit innerhalb von einem Jahr verdoppeln.

Wie kann BYD das bewerkstelligen?
Als global operierendes Unternehmen mit rund 220.000 Mitarbeitern hat BYD seine Strategie früh auf die komplette Wertschöpfungskette ausgelegt und besitzt dadurch unter anderem eigene Mienen für die Gewinnung der so wichtigen und kritischen Rohstoffe. Mehr Details zum Unternehmen selbst gibt es hier im Interview mit Florian Blaser vom Krannich Partner EFT Systems: zum Video.

Die angesprochene HVC mit den bewährten Blade-Batterien (LFP Zellen) wird Batteriemodule haben, die genauso breit aber weniger hoch sind als wir es von HVS und HVM kennen. Das bedeutet 5 Module des neuen Speichers (HVC 13.1) sind in etwa so hoch wie 4 der beiden anderen Hochvoltsysteme (HVS 10.2 oder HVM 11.0) und dabei ist jedes einzelne Modul der geringeren Größe entsprechend auch noch ein bisschen leichter. Das macht den Speicher in Zeiten von immer größerem Energiebedarf und Privathaushalten, die im Fall eines Stromausfalls Netzunabhängig durch ihre Photovoltaik-Anlage versorgt ein möchten, sehr attraktiv. Außerdem bietet BYD auch für die HVC die Möglichkeit nachträglich aufzurüsten, wenn der Strombedarf z.B. durch die Anschaffung eines Elektroautos zwei Jahre nach Installation des Speichers deutlich erhöht wird.

Für alle, die eine Nachrüstung in Betracht ziehen eine kleine Information. Es gibt keine zeitliche Beschränkung für dieses Angebot. Aktuell sind entsprechende Module für die ersten in 2015 installierten Geräte nach 7 Jahren auf dem Markt und obwohl die Erstsysteme selbst überhaupt nicht mehr verkauft werden, immer noch erhältlich. Es ist davon auszugehen, dass BYD eine Verfügbarkeit der Nachrüstmodule für die 10 Jahre Garantie anstrebt. Wie lange Nachrüstungen sich in Bezug auf Preis und Leistung der Speicher lohnen, muss für jedes System individuell betrachtet werden. Der Markt und auch die Technik entwickeln sich rasant weiter. Wir können also davon ausgehen in den nächsten Jahren leistungsstärkere Speicher mit besserer Preis/Leistung auf dem Markt zu sehen und dann lohnt sich eventuell nach fünf Jahren bereits eine Neuanschaffung. Im Moment ist das jedoch noch Zukunftsmusik.

Ob es im Bereich Niedervolt von BYD auch ein neues Produkt geben wird, ist aktuell nicht bekannt. Wir hoffen durch die neue HV und die Entlastung des Marktes hier, wird sich auch der Markt für die LVS etwas entspannen. Die Nachfrage ist ungebrochen hoch und wir sind unseren Partnern BYD und EFT Systems sehr dankbar für die gute Zusammenarbeit, die bei uns für eine Angesichts der weltweiten Situation trotzdem stetige Verfügbarkeit sorgt. Lange Wartezeiten werden für die Top-Produkte von BYD vorerst trotzdem nicht vermeidbar sein.